13 Jul
2012

Geschichte des Kartenlegens

Tarot-Lektüre
Der Ursprung des Kartenlegens ist bis heute nicht vollständig geklärt - Foto von: © panthermedia / Monja Gräff

Der Ursprung des Kartenlegens ist bis heute nicht vollständig geklärt – Foto von: © panthermedia / Monja Gräff

Kartenlegen, das ist nicht etwa eine Innovation, die sich die heutige Menschheit ausdachte, sondern die Geschichte dieser Praxis gehr bis weit in die Vergangenheit zurück, bis in das Jahr 1367.

Zu diesem Zeitpunkt fing man an, die Karten, mit denen damals noch gespielt wurde, mit einer Urkunde zu dokumentieren, so dass man einen Überblick über die vorhandenen Karten bekam. Doch damals war noch kein spiritueller Sinn in diesen zu finden. Das folgte aber mit dem wohl bekanntesten Wahrsager: Nostradamus. Dieser legte zwar selbst keine Karten, durch seine Wahrsagerei wurde allerdings dem Kartenlegen eine völlig neue Bedeutung zugemessen.

Schließlich war es Guttenberg der durch seinen Buchdruck die Möglichkeit schuf, das Kartenlegen auch für viele andere Menschen offen und zugänglich zu machen. Um 1500 entstand ein weiteres Kartendeck, das “Tarot de Marseille“. Vervielfältigt durch den Buchdruck, war es in teilweise in ganz Europa zu finden.

Die wohl bedeutendsten Menschen für das Kartenlegen waren Antoine de Gebelin und Jean-Baptiste Alliette. Beide lebten um das Jahr 1730 und sie waren sich sicher, dass Tarot aus Ägypten stammte. Alliette entwarf sein eigenes Deck und Madame Lenormand benutzte dies weiter.

Sie war diejenige Kartenlegerin, die den gesamten europäischen Hochadel in solchen Fragen betreute. Nach ihr wurden auch die Lenormand-Karten benannt – das geschah allerdings erst nach ihrem Tod.

Viele der damaligen Kartenleger glaubten ebenfalls daran, dass Tarot seinen Ursprung in Ägypten hat. Wirklich genau zu wissen scheint es wohl niemand. Eines steht jedoch fest: Tarot-Kartenlegen entstand schon viel früher, als so mancher unwissender Mensch denken mag.

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