11 Jul
2012

Einführung in die Kipperkarten

Tarot-Lektüre

Die Kipperkarten sind benannt nach Susanne Kipper - Foto von: © Sonja Birkelbach - Fotolia.com

Die Kipperkarten sind benannt nach Susanne Kipper – Foto von: © Sonja Birkelbach – Fotolia.com

Die Wahrsagerin Susanne Kipper lebte im 19. Jahrhundert. Nach ihr sind die bekannten Kipperkarten benannt. Sie entwarf sie in den frühen 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Susanne Kipper war dazu gezwungen, sich etwas einfallen zu lassen, da kurz nach dem deutsch-französischen Krieg die üblichen Karten verschrieen waren, erinnerten sie doch an den Kriegsgegner Frankreich.
Ursprünglich hatte Susanne Kipper die Kunst des Kartenlegens von einer Zigeunerfamilie erlernt. In Berlin, wo sie geboren wurde und aufwuchs, konnte Susanne Kipper die Menschen für das Kartenlegen und -lesen begeistern, doch als sie nach Bayern kam, änderte sich das zügig. In München lebten zur damaligen Zeit viele Zigeuner, die sich mehr oder weniger unbeliebt gemacht haben. Insofern blieb Susanne Kipper nichts anderes übrig, als neue Karten zu entwerfen und darauf zu hoffen, dass sich damit auch das Image ändern würde.
Sie nannte sie die Kipperkarten, die noch immer bestehen. Die 36 Karten beinhalten 30 Situationskarten und sechs Personenkarten. Die Karten sind kunstvoll gestaltet, doch die Symbolik oft schwer zu verstehen. Nicht jedes Bild gibt einem sofort einen Einblick in die Deutung. Anders als im Bereich des Tarots, geben die Kipperkarten Antworten auf Fragen, die wir noch gar nicht gestellt haben. Deswegen ist die Wahrsagerei gerade für Anfänger im Bereich der Kipperkarten sehr schwer.
Problematisch ist vor allem die Vieldeutigkeit, denn je öfter man diese Karten legt, desto unterschiedlicher können die Deutungen und Aussagen der Karten sein. Deswegen sollte man die Kipperkarten nicht so oft hintereinander legen.
Wer emotional nicht mit den Karten verbunden ist, kann sie leichter deuten. Insofern sollte man eher anderen Personen die Zukunft voraussagen, als sich selbst.
Um sich tatsächlich mit den Kipperkarten auszukennen, benötigt man viel Zeit und Ruhe. Man sollte vor allem die vier Elemente der Tierkreiszeichen mit einbeziehen, dann fällt die Auslegung der Karten leichter.

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